Heute, am 10. Dezember 2024, fand das Treffen mit dem Thema “Tag der Doktoranden: Förderung des Territoriums, eine Garantie für einen nachhaltigen Tourismus” im Rahmen des Projekts PLAKOD in den Räumlichkeiten des Historischen Museums “Oso Kuka” in Shkodra statt. Wir danken herzlich dem Leiter des Museums, Herrn Sokol Parmeza. In seiner Begrüßungsrede betonte er die vorausschauende Rolle, die Institutionen in jedem Sektor der Entwicklung, Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Forschung spielen sollten.
Das Treffen, das den Doktoranden des Doktoratsprogramms in „Wirtschaft und nachhaltigem Tourismus“ gewidmet war, begrüßte die Koordinatorin dieses Programms, Prof. Dr. Arjeta Troshani, die die Bedeutung eines solchen Programms für die Universität und unsere Region unterstrich, die Herausforderungen, die mit der Eröffnung dieses Programms in Zusammenarbeit mit vielen Partneruniversitäten verbunden waren und die wissenschaftlichen Forschungsbereiche sowie die Entwicklungsmöglichkeiten. Zum Schluss betonte sie, dass die Einführung innovativer Ansätze und die Förderung der Zusammenarbeit es der Universität ermöglichen können, akademische Programme mit Wirkung und Nachhaltigkeit zu schaffen.
Die Doktorandin Valjeta Gjylbegaj hielt einen Vortrag über das Thema „Kulturelles Erbe und Literatur als touristische Perspektive“. Sie präsentierte die Ziele und Absichten ihres Doktorandenprojekts, die Art und Weise, wie natürliche, kulturelle, touristische und ethnografische Elemente der Stadt Shkodra durch literarische Texte einiger ausländischer Autoren widergespiegelt werden und mögliche touristische Routen, die aus diesen Texten entwickelt werden können, sowie die möglichen Ergebnisse und Neuerungen, die sie bringen.
Ein weiterer Doktorand, Fatjon Mlloja, referierte über das Thema der vernacular Architektur von Shkodra. Er lenkte die Aufmerksamkeit auf die hohe Anzahl an Kulturdenkmälern in Shkodra und deren Kategorisierung. Nach einer Präsentation vieler Fotos dieser Denkmäler ging er auf die Analyse der charakteristischen Häuser von Shkodra ein, deren Bauweise, die Funktionalität der Räume, die Restaurierung der Originalhäuser und deren Instandhaltung und betonte die Bedeutung dieser für den touristischen Attraktionswert. Die Hervorhebung lokaler Werte ist auch das Ziel ihrer Studien, um den fragmentarischen Charakter unseres kulturellen Erbes zu minimieren.
Abschließend betonte die Moderatorin, Prof. Valjeta Gjylbegaj, dass mit dem ersten Treffen der Doktoranden, von zwei geplanten Treffen im Rahmen des Projekts, auch die erste Phase der Aktivitäten abgeschlossen sei und dass es im Januar mit der Analyse des aktuellen Standes der digitalen Förderung des Territoriums und der Arbeit vor Ort fortgefahren werde.












