Am 27. Mai 2025 fand in den Räumlichkeiten der Fakultät für Fremdsprachen (FGJH), im Rahmen des Projekts PLACOD, das zweite Treffen statt, das den Studierenden des dritten Zyklus „Doktoratsstudium in Wirtschaft und nachhaltigem Tourismus“gewidmet war, in Zusammenarbeit mit dem Departement für Tourismus und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.
MSc. Fatjona Kroni vom Departement für Informatik sprach über ihr Projekt „Die digitale Transformation des Tourismus in Nordalbanien“ und betonte den Beitrag und die Notwendigkeit, die die heutige Zeit im Bereich des Tourismus erfordert. Dabei unterstrich sie das Ziel des Projekts PLACOD, das darin besteht, das Territorium über eine mehrsprachige digitale Plattform zu fördern.
In seinem ebenfalls sehr interessanten Vortrag mit dem Thema „Die Rolle der Lieferkette bei der Integration landwirtschaftlicher Produkte für touristische Unternehmen in ländlichen Gebieten Nordalbaniens“, wies MSc. Sead Baraku vom Departement für Tourismus auf zentrale Herausforderungen hin, die den Tourismus heute insbesondere im albanischen Alpenraum betreffen. In Einklang mit seiner Vorrednerin hob auch er die Notwendigkeit hervor, Informationen über lokale Produkte zu digitalisieren.
Als eine Art Zusammenfassung der ersten beiden Beiträge präsentierte die neue Doktorandin MSc. Emanuela Shyti vom Departement für Romanistik ihren Vortrag mit dem Titel „Die Rolle der strategischen Kommunikation und der digitalen Innovation bei der Förderung touristischer Destinationen: Praxis, Herausforderungen und Innovationen“. Sie unterstrich in ihrer Untersuchung, dass Kommunikation einen hohen Anteil am Erfolg im Tourismus hat. In einer Zeit der Digitalisierung ist digitale Kommunikation keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.
Unter der professionellen Moderation von Dr. Aterda Lika vom Departement für Romanistik fand eine anregende Diskussion mit den Anwesenden statt – insbesondere mit einer Gruppe Jugendlicher vom Gymnasium „Oso Kuka“. Die Moderatorin ermutigte sie, die Universität Shkodra (USH) als Studienoption zu wählen und Albanien als das Land, in dem sie mit ihren Gedanken und persönlichen Erfahrungen einen Beitrag leisten können. Die Jugendlichen traten auch mit den Referierenden in den Austausch über die Digitalisierung im Tourismusbereich.
Die eingeladenen Vertreter/innen aus den drei oben genannten Departements zeigten deutlich den dringenden Bedarf an interdisziplinärer Zusammenarbeit auf, denn die Universität ist die Lokomotive der regionalen Entwicklung.








